Safe-Stop ENFR Kontakt
Patent angemeldet · DPMA · September 2026

Safe-Stop Sicherheitssystem für Kraftfahrzeuge

Kein Fahrzeug mehr als Waffe.

Ein fälschungssicher signiertes Funksignal hält genau ein Fahrzeug an. Das Fahrzeug prüft die Echtheit selbst, ohne Internet, Mobilfunk oder GPS. Lenkung, Bremse und Warnblinker bleiben aktiv.

  • Nahbereichsfunk
  • Digitale Signatur
  • Offline-Prüfung
Szenario: Weihnachtsmarkt
Das Problem

Heutige Schutzmaßnahmen haben Lücken

Fahrzeuge werden bewusst als Waffe eingesetzt, etwa bei Überfahrtaten auf Veranstaltungen. Oder sie werden unbeabsichtigt zur Gefahr, wie Falschfahrer auf der Autobahn.

Lücke 01

Poller und Betonsperren

Hoher baulicher Aufwand und unflexibel bei temporären Flächen. Einsatzfahrzeuge kommen schwer durch. Viele Veranstaltungen werden deshalb teuer oder gar nicht mehr durchgeführt.

Lücke 02

GPS- und Mobilfunk-Systeme

Sie versagen im Funkloch oder bei Störungen, verursachen laufende Kosten und öffnen eine zusätzliche Angriffsschnittstelle.

Lücke 03

Ungesicherte Stoppsignale

Ohne sichere Authentifizierung wären sie manipulierbar. Ein gefälschtes Signal darf nie ein Auto stoppen.

Ziel: sicher stoppen. Ohne Poller, ohne Netz.

Einsatzzwecke

Ein System, vier Aufgaben

Die Sendeeinheit kann ein Handgerät, ein mobiles Standgerät oder ein fester Sende-Mast sein. So passt sich das System an Veranstaltung, Straße oder Werkstor an.

Illustration: Standgeräte an der Zufahrt eines Weihnachtsmarkts stoppen ein Fahrzeug, ein Rettungswagen fährt durch

Veranstaltungen schützen

Mobile Standgeräte an den Zufahrten statt Betonsperren. Rettungswege bleiben frei, Einsatzfahrzeuge fahren ungehindert durch.

Illustration: Ein Sende-Mast an der Autobahnauffahrt stoppt ein Fahrzeug, das in falscher Richtung auffährt

Falschfahrer stoppen

Ein Sende-Mast an der Autobahnauffahrt erkennt die Fahrtrichtung und stoppt das Fahrzeug, bevor es zur Gefahr wird.

Illustration: Eine Schranke öffnet nur für ein Fahrzeug mit aktivem Empfänger

Zufahrt kontrollieren

Statusabfrage ohne Anhalten: Die Schranke öffnet nur für Fahrzeuge mit aktivem Empfänger. Geeignet für Werksgelände und kritische Infrastruktur.

Illustration: Ein Kennzeichenleser über der Autobahn erkennt ein gesuchtes Fahrzeug, nur dieses wird gestoppt

Gezielt anhalten

Ein Kennzeichenleser erkennt ein gesuchtes Fluchtfahrzeug. Nur dieses wird gestoppt, Verfolgungsfahrten werden überflüssig.

Außerdem: Beenden von Verfolgungsfahrten und Absichern von Sicherheitszonen und kritischer Infrastruktur. Alle Szenarien im Detail

Szenarien im Detail

Fünf Einsatzzwecke, Schritt für Schritt

Jedes Szenario folgt demselben Ablauf: Lage erkennen, signiertes Stoppsignal senden, Fahrzeug kontrolliert anhalten.

Einsatzzweck 1 / 5

Veranstaltungen schützen

  1. 1LAGEEin Fahrzeug steuert auf eine belebte Veranstaltungsfläche zu.
  2. 2EINGRIFFStandgeräte an den Zufahrten senden das signierte Stoppsignal.
  3. 3ERGEBNISDas Fahrzeug hält an. Einsatzfahrzeuge mit Ausnahmestatus fahren durch.

Schutz ohne Betonsperren. Rettungswege bleiben frei.

Foto-Visualisierung: Ein Falschfahrer wird an der Autobahnausfahrt angehalten, ein Warnschild zeigt „Falschfahrer-Stoppsystem“
Einsatzzweck 2 / 5

Falschfahrer stoppen

  1. 1LAGEEin Fahrzeug fährt falsch herum über die Ausfahrt auf die Autobahn.
  2. 2EINGRIFFEin Sende-Mast erkennt die falsche Fahrtrichtung und sendet das Stoppsignal.
  3. 3ERGEBNISDas Fahrzeug hält vor der Fahrbahn an. Lenkung und Bremse bleiben aktiv.

Unbewusste Gefahr gestoppt, bevor es zum Frontalzusammenstoß kommt.

Foto-Visualisierung: Ein Fahrzeug passiert die Schranke an der Zufahrt eines Kraftwerks
Einsatzzweck 3 / 5

Zufahrt kontrollieren

  1. 1LAGEZufahrt zu einem Sicherheitsbereich, zum Beispiel Kraftwerk oder Werksgelände.
  2. 2EINGRIFFDie Schranke fragt den Status des Empfängers ab, ohne Anhalten.
  3. 3ERGEBNISZufahrt nur für Fahrzeuge mit aktivem, intaktem Empfänger.

Nur jederzeit anhaltbare Fahrzeuge erhalten Zutritt zu sensiblen Bereichen.

Einsatzzweck 4 / 5

Gezielt anhalten

  1. 1LAGEEin gesuchtes Fahrzeug ist im fließenden Verkehr unterwegs.
  2. 2EINGRIFFEin Kennzeichenleser erkennt es. Das Stoppsignal gilt nur für seine Kennung.
  3. 3ERGEBNISNur dieses Fahrzeug hält an, der übrige Verkehr fließt weiter.

Gezielt statt pauschal: Jedes Signal gilt für genau ein Fahrzeug.

Einsatzzweck 5 / 5

Verfolgungsfahrt beenden

  1. 1LAGEEin flüchtendes Fahrzeug gefährdet Passanten und Einsatzkräfte.
  2. 2EINGRIFFEinsatzkräfte senden per Handgerät das signierte Stoppsignal.
  3. 3ERGEBNISDas Fahrzeug stoppt kontrolliert, ohne riskante Verfolgung.

Verfolgungsfahrten enden sicher, für Unbeteiligte und Einsatzkräfte.

Videos und Fotos sind KI-generierte Visualisierungen der Einsatzszenarien.

Funktionsweise

Der Schlüssel bleibt in der Zentrale

Nur die zentrale Autorisierungsstelle kann ein gültiges Stoppsignal erzeugen. Das Fahrzeug prüft es lokal mit einem öffentlichen Schlüssel.

  1. 1verschlüsselte Verbindung

    Autorisierungsstelle

    Verwahrt den privaten Schlüssel und signiert das Stoppsignal für genau ein Fahrzeug. Der private Schlüssel verlässt niemals die Autorisierungsstelle.

    ↓ verschlüsselte Internetverbindung
  2. 2Nahbereichsfunk

    Sendeeinheit

    Handgerät, Standgerät oder Sende-Mast. Sie kennt den Schlüssel nicht und überträgt nur die fertige Signatur.

    ↓ Nahbereichsfunk
  3. 3Schaltausgang

    Empfänger im Fahrzeug

    Prüft die Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel, lokal und ohne Internet oder GPS.

    ↓ Schaltausgang / Motorsteuergerät
  4. 4

    Fahrzeug stoppt

    Kraftstoff- oder Stromzufuhr wird unterbrochen. Lenkung, Bremse und Warnblinker bleiben aktiv.

Asymmetrische Signatur (privat / öffentlich) Zeitstempel und Nonce gegen Replay Werkseitig oder als Nachrüstmodul
Fälschungssicherheit

Nur autorisierte Signale stoppen ein Fahrzeug

  • Asymmetrische SignaturFahrzeuge kennen nur den öffentlichen Schlüssel. Damit lässt sich ein Stoppsignal sicher auf Echtheit prüfen, aber kein Stoppsignal erzeugen.
  • Schutz gegen WiederholungZeitstempel und Nonce sorgen dafür, dass mitgeschnittene Signale abgewiesen werden.
  • Fahrzeugindividuell adressiertJedes Signal gilt für genau ein Fahrzeug. Alle anderen ignorieren es.
  • Ausnahmestatus für EinsatzkräftePolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst fahren durch. Bei Missbrauch ist der Status widerrufbar.
  • Begrenzte SendeberechtigungSendeeinheiten erhalten nur zeitlich und mengenmäßig begrenzte Berechtigungen.

Prüfung im Fahrzeug

Vereinfachte Darstellung

    Die Prüfung läuft vollständig im Empfänger. Er braucht dafür weder Netz noch Positionsdaten.

    Nutzen

    Technisch robust, gesellschaftlich wirksam

    Safe-Stop verhindert, dass ein Kraftfahrzeug bewusst oder unbewusst als Waffe eingesetzt werden kann.

    Unabhängig vom Netz

    Prüfung im Fahrzeug, ohne Internet, Mobilfunk oder GPS. Funktioniert auch im Funkloch.

    Manipulationssicher

    Der private Schlüssel bleibt in der Zentrale. Wiederholte Signale werden abgewiesen.

    Gezielt statt pauschal

    Nur das adressierte Fahrzeug wird gestoppt. Einsatzkräfte haben freie Fahrt.

    Nachrüstbar

    Werkseitig integrierbar oder als Modul zwischen Batterie und Bordnetz. Updates per App.

    Veranstaltungen ermöglichen

    Weihnachtsmärkte und Volksfeste lassen sich mit deutlich weniger baulichem Aufwand sichern, statt sie zu verkleinern oder abzusagen.

    Freiheit schützen

    Öffentliche Versammlungen bleiben sicher durchführbar. Ein Beitrag zu einer offenen, demokratischen Gesellschaft.

    Stand und Angebot

    Wir suchen Partner für den nächsten Schritt

    Die Erfindung ist zum Patent angemeldet, ein funktionsfähiger Demonstrator liegt vor. Jetzt geht es um fachliche Validierung, Pilotanwendungen und die Umsetzung in Serie.

    1. Patent angemeldet

      Deutsche Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt: „Sicherheitssystem für Kraftfahrzeuge und Verfahren“.

    2. Sende- und Empfängereinheit lauffähig

      Software auf Mikrocontroller-Basis mit Bluetooth Low Energy und Ed25519-Signaturen. Sicherheitslogik inklusive Angriffsszenarien getestet.

    3. Validierung und Pilot

      Fachgespräche mit Live-Vorführung, Pilotanwendung mit ersten Bedarfsträgern, Gespräche zu Lizenz oder Entwicklungspartnerschaft.

    Sicherheitsforschung

    Unabhängige Bewertung von Kryptografie und Fahrzeug-IT-Sicherheit, gemeinsame Fördervorhaben.

    Polizei und Behörden

    Anforderungen aus der Einsatzpraxis: Einsatztaktik, Rechtsgrundlage, Missbrauchsschutz.

    Kommunen und Veranstalter

    Pilotanwendung zum Schutz von Märkten, Festen und Versammlungen.

    Fahrzeugindustrie

    Zulieferer und Hersteller als Lizenznehmer für das Empfängermodul, werkseitig oder zur Nachrüstung.

    Flotten und Versicherer

    Lkw- und Mietfahrzeugflotten mit hohem Schadenspotenzial, zentral nachrüstbar.

    Lizenzierung Entwicklungspartnerschaft Pilotprojekt Live-Vorführung
    Häufige Fragen

    Was Sie wissen sollten

    Kann das System missbraucht werden, um beliebige Fahrzeuge anzuhalten?

    Ausgeführt werden nur Signale, die die zentrale Autorisierungsstelle mit ihrem privaten Schlüssel signiert hat. Sendeeinheiten kennen diesen Schlüssel nicht und erhalten nur zeitlich und mengenmäßig begrenzte Berechtigungen. Jedes Signal gilt für genau ein Fahrzeug, wiederholte Signale werden abgewiesen.

    Ist das Anhalten während der Fahrt gefährlich?

    Der Antrieb wird unterbrochen, Lenkung, Bremse und Warnblinker bleiben aktiv. Wie das Anhalten bei hoher Geschwindigkeit im Detail abläuft, legen wir gemeinsam mit Herstellern und Sicherheitsforschung fest.

    Funktioniert das ohne Netz?

    Ja. Die Prüfung erfolgt lokal im Fahrzeug, ohne Internet, Mobilfunk oder GPS. Nur die Sendeeinheit benötigt vorab eine gesicherte Verbindung zur Autorisierungsstelle.

    Werden Fahrzeuge dadurch überwacht?

    Nein. Das System dient dem Anhalten, nicht der Ortung. Es erfordert keine laufende Positionsübermittlung.

    Was ist mit Einsatzfahrzeugen?

    Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst erhalten einen Ausnahmestatus. Er kann bei Missbrauch widerrufen werden.

    Auf welcher Rechtsgrundlage könnte das System eingesetzt werden?

    Freiwillige Anwendungen, etwa auf Werksgeländen oder in Flotten, lassen sich vertraglich regeln. Ein hoheitlicher Einsatz braucht eine Grundlage im Polizei- und Straßenverkehrsrecht, eine Pflichtausstattung wäre über die EU-Typgenehmigung möglich. Diese Fragen klären wir gemeinsam mit Behörden und Partnern.

    Welche Cybersecurity-Vorgaben gelten?

    Fahrzeughersteller müssen die UN-Regelungen R155 (Cybersecurity-Managementsystem) und R156 (Software-Updates) erfüllen. Das Empfängermodul wird in diese Prozesse eingebunden.

    Kontakt

    Sprechen wir über eine Zusammenarbeit

    Gern stellen wir Ihnen das System in einem rund 30-minütigen Gespräch vor, vor Ort mit Live-Vorführung oder per Video.

    Technische Details teilen wir nach Abschluss einer Geheimhaltungsvereinbarung.

    Dr. Thorsten Caus

    Erfinder · 83361 Kienberg

    caus@safe-stop.de
    +49 171 4640274

    Manfred Gmeindl

    Erfinder · 83361 Kienberg

    gmeindl@safe-stop.de
    +49 179 7862519